Einträge in material: Wandfarbe
Baruth-Mark Bahnhof
 

Vorher:
Angstraum

Personenunterführungen an Bahnhöfen haben oft einen schlechten Ruf. Viele dieser Durchgänge wirken dunkel, schmutzig und sind von Vandalismus geprägt. Sie werden zu sogenannten Angsträumen – Orte, die man ungern betritt und möglichst schnell wieder verlässt.

Gerade hier ist es wichtig, neue Lösungen zu finden. Mit gezielter Gestaltung lassen sich Unterführungen zu freundlichen, einladenden Orten entwickeln.

Helle Farben, klare grafische Elemente und saubere Flächen schaffen nicht nur optische Aufwertung, sondern tragen auch zum Sicherheitsgefühl der Reisenden bei.

Unser Anspruch ist es, diese Räume aus ihrem negativen Image herauszuführen und durch kreative Gestaltung einen Mehrwert für alle Nutzerinnen und Nutzer zu schaffen.

 
 

Phase 1 - Reinigung & Graffitientfernung

 

Der Beton wurde gründlich gereinigt und alle Schmierereien entfernt. Uns war wichtig, dass die Struktur des Betons wieder frisch und sichtbar wirkt – er ist das entscheidende Gestaltungselement dieses Bauwerks.

 

Phase 2 - Bemusterung und Entwurf

Damit die späteren Grafiken in einem guten Kontrast zum Untergrund stehen, ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Bereits im Vorfeld analysieren wir den Beton und führen umfassende Farbbemusterungen durch. Da Beton ein Naturprodukt ist, treten immer wieder leichte Unterschiede in Farbton und Oberfläche auf – selbst innerhalb eines Bauwerks.

Um diese Nuancen zuverlässig erfassen zu können, arbeiten wir mit zahlreichen Messpunkten. So stellen wir sicher, dass die ausgewählten Farben optimal mit dem Beton harmonieren und die Grafiken in ihrer Wirkung klar und präzise zur Geltung kommen.

 

Blattmotive als Gestaltungselement

Gemeinsam mit der Deutschen Bahn haben wir Motive entwickelt, die sich leicht und luftig über die Oberflächen ziehen, ohne diese zu dominieren. Die Blattgrafiken bringen eine natürliche Bewegung in die Gestaltung und wirken den starren, kantigen Betonkubaturen entgegen.

Ein entscheidender Aspekt ist dabei die Balance: Viel vom Betonlook bleibt sichtbar, während die grafischen Elemente Akzente setzen und den Raum spürbar beleben.

Gleichzeitig sind die Motive flexibel einsetzbar. In Bereichen, die erfahrungsgemäß stärker von Schmierereien betroffen sind – wie etwa im Tunnel selbst – können die Grafiken dichter und auffälliger angebracht werden. An weniger beanspruchten Stellen reicht oft eine dezente Gestaltung, die den Beton nur leicht begleitet.

 

Phase 3 - Ausführung vor Ort

Das Herzstück jedes Projektes ist die handwerkliche Umsetzung direkt vor Ort. Die Grafiken werden zunächst als exakte Schablonen produziert und anschließend millimetergenau auf die Betonflächen übertragen. Die Übertragung der Grafiken erfolgt mit speziellen Farben, die dauerhaft haltbar sind und eine lebenslange Beständigkeit garantieren.

Für dieses Projekt arbeitete unser Team unter besonderen Bedingungen: In den Wintermonaten wurden eigens beheizte Wärmekammern eingesetzt, um eine einwandfreie Verarbeitung sicherzustellen. So konnte die Qualität der Umsetzung auch bei niedrigen Außentemperaturen gewährleistet werden.

CERAFILTEC HEADQUARTER
 

Der größte Wasserfilter der Welt ist gemalt!

 

Der CERAFILTEC Wasserfilter hat eine sehr einzigartige Form, die sich in in der Produktionshalle wiederspiegelt.

Von der Trapezblechfassade zur Landmarke

Wie kann man eine funktionale Lagerhalle so umgestalten, dass sie zum gestalterischen Statement wird? Mit einem großformatigen Wandbild haben wir genau das am neuen Headquarter von CERAFILTEC in Saarbrücken realisiert. Aus einer schlichten Industrie-Fassade entstand durch unsere künstlerische Arbeit ein visuelles Highlight – und zwar in Form des größten Wasserfilters der Welt.

 

Gestaltung mit Konzept: Entwurf und Technik

Ziel war es, die innovative Technologie der keramischen Flachmembranmodule von CERAFILTEC in eine starke Bildsprache zu übersetzen. Nach zahlreichen Skizzen, digitalen Studien und Varianten entwickelten wir ein Gestaltungskonzept, das technische Präzision und künstlerische Wirkung vereint.
Dafür nutzten wir unsere speziell entwickelte Rasterbildtechnik, mit der sich auch komplexe Inhalte wie Filterprozesse großflächig und präzise auf eine Fassade übertragen lassen – ideal für die Neugestaltung von Lagerhallen oder Industriegebäuden.

Der Wasserfilter auf die Produktionsanlage gemalt, fügt sich hervorragend in das Tal ein.

 

Vorher: Das Betriebsgelände im Kaufzustand noch ohne neues Branding.

Industriegebäude aufwerten – Umsetzung direkt auf Blech

Die vorhandene Trapezblechfassade wurde zur Projektionsfläche. Farbe, Raster, Form – alle Elemente wurden exakt geplant und umgesetzt. Durch diese Technik konnten wir die Wandfläche einer Lagerhalle nicht nur verschönern, sondern komplett neu definieren.
Die Fassade wird so selbst zum Filterbild – eine Verbindung aus Gestaltung und Funktion, die die sonst verborgene Technologie sichtbar macht und den Innovationsanspruch von CERAFILTEC nach außen trägt.


Hintergrund: Das Produkt von CERAFILTEC

Die keramischen Flachmembranmodule von CERAFILTEC dienen der modernen Wasser- und Abwasseraufbereitung. Sie bestehen aus langlebigem, glasfaserverstärktem Kunststoff, sind korrosionsfrei und bieten mit Porengrößen von 0,1 bis 0,5 Mikrometern eine zuverlässige Filtration.
Diese Technologie wird weltweit eingesetzt – etwa zur Trinkwasseraufbereitung oder für industrielle Prozesse – und steht für eine nachhaltige, effiziente und modulare Wasserbehandlung.
Mehr Informationen zum Produkt: cerafiltec.com

 
"Farbexplosion" in Ludwigshafen

Ein Blickfang über Ludwigshafen

Der Neubunker des Müllheizkraftwerks Ludwigshafen war schon immer ein besonderer Anblick hoch über der Stadt am Rhein. Nach einem Großbrand 2010 musste das Betonbauwerk allerdings neu errichtet und so auch neu gestaltet werden. Die GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH vergab diese Aufgabe an die Berufsbildende Schule Technik 2 in Ludwigshafen.

Genauer: an die Klasse „Design und visuelle Kommunikation“. Aus 30 Entwürfen zum Thema „Energie aus Abfall“ wurde der Siegerentwurf von Christian Deutsch für den wieder errichteten Neubunker ausgewählt, welcher dann von uns an der Fassade umgesetzt wurde. Ein preiswürdiges Werk wie die Jury des Deutschen Fassadenpreises findet. 

preisverdächtig

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH, Dr. Thomas Grommes und den Klassenlehrern der BBS T2, Michael Weber und Bernd Gubbe, konnten wir für dieses Projekt den 1. Platz der Kategorie „Industrie- und Gewerbebauten“ beim renommierten Deutschen Fassadenpreis 2016 entgegennehmen. Hier ein Auszug aus der Jurybegründung:

340 Quadratmeter gestaltete Fläche, die nach Meinung der Jury das Potenzial zum Wahrzeichen haben: Das ist die mit einem 1. Preis prämierte Fassade des Neubunkers beim Müllheizkraftwerk in Ludwigshafen. Innerhalb des Graus des gesamten Industrieblocks explodiert dieser Bereich förmlich – nur optisch, jedoch in 74 effektvollen Farbtönen, die als Farbfeldmosaik virtuos ineinander verschachtelt wurden. Energie aus Abfall, Energie aus den vier Elementen Erde, Feuer, Luft und Wasser – das visualisiert dieses Design kraftvoll.
— Jurybegründung Fassadenpreis 2015

Kunde
GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbh

Partner
BBST2

Leistungsphasen
Adaption Entwurf / Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort
 

 
"Was hast du jetzt?"  "Grün!"

Vorher:

 

"In der Pause liegt die Kraft"

Die älteste Gesamtschule in Neuss ähnelte nach einem Sanierungsmarathon wahrscheinlich so ziemlich jedem Bildungsinstitut in Deutschland. Lange, unpersönliche Flure. Weißgraue Funktionalität. Wir entwickelten ein Gestaltungskonzept, welches die Schüler aktiviert und inspiriert. 

Zudem dient die Farbgestaltung als Wegeleitsystem der besseren Orientierung im Schulgebäude. Eine Besonderheit dieser Schule ist, dass für die Haupt- und einige Nebenfächer jeweils ein Stockwerk zur Verfügung steht. Und die Begriffs-Wolken? Stellen wir uns gern als riesigen Spickzettel vor. :) 

 

"Was hast du jetzt?" 
"Blau!"

Wir verbanden mit diesem Projekt unsere Erfahrungen im Konzeptionieren eines Farbkonzepts und unseren Erfahrungen in der handwerklichen Wandbeschriftung. Zuerst wiesen wir in Abstimmung mit dem Direktorat jedem Fachgebiet und somit jeder Etage eine eigene Farbe zu.

Biologie = grün; Musik = gelb; Kunst = weiß; Physik = blau; Chemie = rot; usw.
Auf jeder Etage begrüßt zudem eine Wort-Wolke aus thematisch passenden Begriffen die Wissenssuchenden. So kann sich selbst ein eilig zum Klassenraum eilender Schüler auf das Thema besinnen.

 

Schnell! Die Pause ist gleich vorbei!

Die größte Herausforderung für Schüler- und Lehrerschaft (und somit auch für uns) war, dass die Sanierungs- und Malerarbeiten während des laufenden Schulbetriebs stattfinden mussten. Ein gewisser Zeitdruck war also gegeben. Durch unsere spezielle Technik der

 

Wandgestaltung mithilfe von Schablonen konnten wir unsere Einsatzzeit allerdings deutlich gegenüber den Erwartungen reduzieren. Und heute zählt „Ich habe den Klassenraum nicht gefunden!“ nicht mehr zur Ausredenpalette der Schüler an Neuss´ erster und ältester Gesamtschule.

„Die klare, freundliche Wandgestaltung wird von den Schülern und Lehrern rundum positiv angenommen. Das zeigt sich auch am sorgfältigen Umgang mit den Wänden. Der Graffiti-Schutz wird eigentlich nicht benötigt. Dabei färbt das Design kräftig ab: Die Farben flossen unlängst in unser Corporate Design ein und sind jetzt unter anderem im Logo unserer Schule, auf Stundenplänen und Drucksachen zu finden. Der größte Pluspunkt ist allerdings eine sehr angenehme Atmosphäre, was auch ehemalige Schüler bei Besuchen immer wieder anmerken. Ich möchte sagen, wir sind mit der Gestaltung unserer Räumlichkeiten regional und darüber hinaus wegweisend.“

- Achim Fischer, Schulleiter


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Putz & Gipskarton

Objekt
Lehrgebäude, Schule

 
A10 Center Wildau

Berlin Skyline

Das A10-Center in Wildau bei Berlin gehört zu den renommiertesten Shopping Malls in der Region Berlin/ Brandenburg. Der Triangel-Erweiterungsbau, entworfen von einem US-amerikanischen Designbüro, bot uns die Gestaltung von rund 4000 m² Fassade. 

Es ist das Logo desA10-Centers sowie dieBerliner Skyline in Form des Scherenschnitts, die den Besuchern die langen Laufzeiten durch Schauen und Entdecken verkürzen und das Gelände aus der Ferne zu einer Art „Einkaufsdenkmal“ machen.

 

vorher

nachher


Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Schablonierte Wandmalerei
Reinacrylat- Fassadenfarbe auf Putz und Porenbeton
 


Kosten

Werbewirkung

 

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Fassadengestaltung auf Putz & Beton

Anamorphotische Fassadendämmung

EIn Objekt, 3 Sichtachsen

Für die Agentur Raumprobe in Stuttgart entwickelten wir ein Ausstellungsstück um unsere Möglichkeiten der Fassadengestaltung darzustellen. Wir fanden es phaszinierend, ein Fassadenstück zu zeigen auf dem man in unterschiedlichen Winkeln 3 verschieden Motive erkennen kann.

Es handelt sich hierbei um ein speziell geschnittenes Stück Wärmedämmung, welches mit Epoxidharz verfestigt und beschichtet wurde. Die Skulptur wurde 3D geplant und danach handwerklich umgesetzt. Wie das ganze funktioniert, sehen sie um unteren Teil.

 

Video: Entwurf

 

Die Umsetzung

Der Entwurf wurde aufwendig in eine Strichrastergrafik umgewandelt und als Maskierungsschablonen umgesetzt. In mehreren Schritten wurden die 3 Motive per Lackierpistole aufgebracht.

Dabei bedienen wir uns einem Spezialverfahren, welches ein höchst präzises Arbeiten selbst auf sehr rauen Oberflächen ermöglicht. Die hier verwendete Rasterbild-Technik bedient sich einer optischen Täuschung.

 

VIDEO: Making of


Kunde
Strauss & Hillegaart GmbH, Eigenentwicklung
Für Raumprobe Stuttgart

Renderings
Strauss & Hillegaart GmbH

Objekt
Styroporkörper, geschnitten

Beschichtung
Härtung durch Epoxidharz und Sandstreuung
Beschichtung mit Acrylfarbe
 


Aquarium im Wohngebiet

Kapitale Goldfische

Dieses Bild ist aus einer ganzen Reihe von Gestaltungsideen für überdimensionale Gegenstände in Wohngebieten entstanden. Gerade in Durchgangs-Situationen sorgen sie für ein entspanntes Wohnumfeld und durch den bildhaften Humor, auch für antidepressive Stimmung.

Zwischen den oft übersanierten Wohnblöcken steht ein ernst gemeinter Bildwitz in einem exzellenten Kontrast zu seiner Umwelt. Die „Macht“ solcher Bilder ist immer wieder durch legendenbildende Geschichten der Anwohner erfahrbar.


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf WDVS

Objekt
städtischer Wohnungsbau

Axel Springer Berlin
 

Axel Springer Neubau Berlin
Das blauste Blau der Welt !?

 

Ein Wandbild für Axel Springer
Eigentlich hatte sich der Springer-Verlag ein Wandbild des jungen Axel Springer für sein neues Headquarter in Berlin gewünscht. Überlebensgroß sollte er auf dem Sichtbeton des von Rem Koolhaas entworfenen Gebäudes prangen. Dann kam alles anders.

Das halbe Erdgeschoss in Blau?
In ersten Gesprächen verschob sich der Fokus auf eine spannende Aufgabe in einem anderen Bereich. Im Erdgeschoss lauerte eine Wand, die das Innere des Neubaus vom Haupteingang und Foyer bis zu den Speisesälen durchmisst.

 

Unterschiedliche Materialien zusammenfassen
Diese Wand hat es buchstäblich in sich, da sie die unterschiedlichsten Bauelemente wie Sichtbeton, Trockenbau, Holz, Türen und Einbauschränke vereint. Um hier eine Klammer zu schaffen, die sämtliche Materialitäten und das Innerste des Hauptgebäudes ästhetisch zusammenhält, sollte ein Kunstwerk in der Unternehmensfarbe Blau her.

Ein Blau zum „versinken”
Es gibt Hellblau und es gibt Dunkelblau. Und dann gibt es ein Blau, in das wir immer weiter versinken, je länger wir es betrachten. Genau dieses Blau haben wir gesucht – und gefunden. Aber damit ging die Reise erst so richtig los.


 
 

S&H FarbrezepturEN

Handgemischte Farben mit „Super-Pigmenten”


Das Superpigment
Das Pigment, das wir für unser Blau gefunden haben, ist extrem weit von den bekannten Standardfarbtönen entfernt. Die Spektralanalyse zeigt: Unser Springer-Blau kreist wie ein Mond um die übrigen Farben der Farbhersteller.

Warum wir manchmal Farben selber mischen
Mit Wandfarbe ist es wie mit guten Cocktails, das Mischungsverhältnis muss stimmen. Bei handelsüblicher Farbe liegt es meistens bei einem Teil Pigment zu 100 Teilen Bindemittel – und meist wird nicht nur eine Art Pigment verwendet. Für das gewünschte Springer-Blau musste es allerdings „etwas” purer sein.


200kg Farbe
Im Verhältnis 1 zu 1 wurden vor Ort 100kg Pigmente zu 200kg Farbe vermischt und mit der Rolle mehrmals in 250m² Wandfläche einmassiert. Der Mischungsprozess wurde täglich wiederholt, um immer frisches Material zu haben. Aufgrund der wenigen Zutaten lassen sich selbstgemischte Farben nicht so lange lagern wie Industrieprodukte.

Putzstruktur
Um das Blau noch durchdringender zu machen, haben wir in Abstimmung mit den Architekten eine spezielle Putzstruktur erarbeitet. Wie beiläufig draufgeworfen sollte sie wirken und war dabei doch präzise austariert. Noch vor dem Putzauftrag arbeiteten wir kleine „Fundamente” für das Leitsystem ein. Auf diese wurden zum Abschluss Edelstahlbuchstaben aufgebracht.

 
 

Projekt 257
Axel Springer Blue Walls

Kunde
Axel Springer SE

Materialien
Strukturputz
Acryl Bindemittel
PU Bindemittel
Farbpigmente

Arbeitsdauer
30 Werktage

Gebäudetyp
Bürohaus
Innenraum
Fassade

Partner
OMA Rotterdam

Leistungsphasen
Farbkonzeption
Farbgestaltung
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Fläche
250 m²

Technik
Putzarbeiten
Farbmetrik
Fassade

 

Bayer Gewächshaus und Laborgebäude

ein Farbkonzept Für Industrie & Forschung

 

Anpassung an Bestandsbauten
Mit dem Neubau eines neuen Forschungszentrums mit Gewächshaus, fügte Bayer ein neues Gebäude in ein bestehendes historisches Umfeld ein. Für die Farbgestaltung wurden wir beauftragt und begannen mit der Analyse der Bestandsbauten. Der Waschbeton hat eine spezielle Farbe, welche als Grundfarbton im Farbkonzept verankert wurde.

Aus einer Blumenwiese wird ein DNA Muster
Unsere Idee war es, die Fassade mit schillernden Grüntönen zu gestalten und auch den Gebäudezweck nach Außen zu tragen. Wir zerlegten das Foto einer Blumenwiese in kleinste Rechtecke, die an eine DNA Sequenz erinnern.

 

Foto: Auszug aus dem Farbkonzept

 

Moderne Malerei an Putzfassaden

So kommen freundliche Farben und ein angenehmes Äußeres nicht nur den Mitarbeitern zugute. Auch bei Besuchern der Anlage hinterlässt die Fassadengestaltung einen bleibenden Eindruck. Das Design zeigt im übertragenen Sinne auch, was hier gemacht wird: Mit Forschung bis hin auf die molekulare Ebene und weiter wird hier an der Welternährung der Zukunft gearbeitet.

 
 

Das Farbkonzept am Gebäude:
Alle Raster wurden mit Schablonen aufgebracht

 

Fassade mit Aussage

Dieses „Pixel“-Verfahren wendeten wir bereits in ähnlicher Weise bei dem Oilseed Processing Center in Monheim an. Die unterschiedlichen Farb-Abstufungen in unserem Konzept ermöglichten uns zudem die Angleichung des Designs an weitere Gebäude des Komplexes und die umliegenden Bepflanzungen. So wirkt das gesamte Ensemble wie aus einem Guss und fügt sich wunderbar in das Panorama des Standorts ein.  

 

Kunde
Bayer AG
Monheim

Gebäudetyp
Laborgebäude
Bürogebäude

Leistungsphasen
Farbkonzeption
Farbgestaltung
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Pixelgrafik
Wandmalerei auf Strukturputz

Materialien
Rauputz
Acryl-Fassadenfarbe

Arbeitsdauer
30 Werktage

Fläche
1500 m²


Bayer Oilseed Center Monheim

Eine Standard-Halle wird mit Grafikdesign zum Hingucker

Für den Geschäftsbereich „Crop Science“ von Bayer wurde in den Jahren 2014 und ´15 in Monheim, Deutschland das Oilseed Processing Center errichtet- eine 9000qm große Kombination aus Gewerbehalle und Bürogebäude. Hier werden Rapssamen aus ganz Europa verlesen und für den Weitertransport vorbereitet. Wie die meisten Industriegebäude unserer Zeit wurde auch dieses eher nach funktionalen denn ästhetischen Gesichtspunkten geplant. Lang und gedrungen entstand die riesige Blech-Halle auf einem Gewerbegebiet der Bayer AG in Nordrhein-Westfalen. In den Planungen enthalten war auch ein in das Ensemble integrierte Büroimmobilie. Für Mitarbeiter, anliegende Bewohner und Besucher des Gewerbegebietes sollte die äußere Erscheinung aber unbedingt attraktiver und repräsentativer gestaltet werden.

 

Farbe für den Arbeitsplatz

Das größtenteils schmucklose Gewerbe-Gebäude sollte von uns mit einer kreativen Fassadengestaltung in das bereits bestehende, campusartige Gebäudeensemble und in seine natürliche Umgebung eingefügt werden. Zudem sollte die weithin sichtbare Aussenfassade den ästhetischen Ansprüchen eines Weltkonzerns genügen. Nicht zuletzt dient die Logistikhalle als Aushängeschild und Werbefläche. Als eines der wichtigsten Argumente für die Fassadengestaltung galten und gelten den Auftraggebern allerdings die Mitarbeiter. Das Gebäude sollte einen aktivierenden und erfreulichen Anblick bieten.

 

Pixelgrafik aus 3000 Farbflächen

Eine unserer Spezialitäten ist es, den Gebäudezweck transparent auf die Blech- und Putz-Fassaden aufzubringen. So schaffen wir eine gewisse Transparenz und mit etwas Fingerspitzengefühl Kunst am Bau. Wir entschieden uns als Grund-Motiv für dieses Farbkonzept für ein Rapsfeld in voller Blüte. Dieses verpixelten wir so stark, dass aus den ursprünglich Abermillionen Pixel des Fotos 3000 große Farbflächen wurden. Von der gegenüberliegenden Seite des Rheins ist dieses stark verfremdete Motiv als Rapsfeld zu erkennen, von nahen erzeugen die leuchtenden Farben weniger ein Bild als vielmehr den Eindruck eines sonnigen Tages. Ein toller Effekt für den Betrachter. Zudem konnten wir uns mit diesen Farben sehr den typischen Bayer-Farben und dem Corporate Design des Konzerns annähern. Mit einem Schablonen-Verfahren trugen unsere Mitarbeiter die speziellen Acryl- und Harzfarben auf Trapezblech und Rauputz innerhalb weniger Wochen auf. Nach der „Enthüllung“ erstrahlte nicht nur ein sommerliches Rapsfeld in einem Industriegebiet, sondern auch die Augen unserer Auftraggeber und ihrer Mitarbeiter.

 

Erfahrungsbericht

 
Ich habe sehr viel im Mittelstand und der Industrie zu tun und kann sagen: etwas Vergleichbares habe ich noch nicht gesehen. Nicht nur meine Kollegen freuen sich täglich über den Anblick, auch Besuchergruppen zeigen sich immer begeistert, wenn sie unser Oilseed Center zum ersten Mal sehen. Übrigens war die Zusammenarbeit mit dem Team von Strauss & Hillegaart sehr angenehm. Ausreichend Mitarbeiter haben schnell und präzise gearbeitet. Es gab keinen Stress und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. So mag ich das!
— Ferdinand Schnitker / Plant Manager Bayer AG

Official Video:

 
 

Projekt 195
Bayer European Oilseed Center in Monheim

Kunde
Bayer AG

Gebäudetyp
Gewerbehalle in Kombination mit Verwaltungsgebäude

Oberflächen
Trapezblech-Fassade
Rau-/Strukturputz

Leistungsphasen
Farbkonzeption
Farbgestaltung
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Pixelgrafik
Schablonentechnik

Materialien
Acryl-Fassadenfarbe
Mehrkomponentenlack

Arbeitsdauer
20 Werktage

Fläche
1000 m²


weiterführende Themen


Fassadengestaltung im Industriebau
Industriehallen, Hochregallager, Fabrik-Gebäude: Mit dem richtigen Farbkonzept bringen wir Farbe in die Industriegebiete.


Fassadengestaltung auf Putz
Das ist alles möglich!
Hier haben wir unsere Lieblingsbilder von Wandgestaltungen, Fassadenmalereien und Farbkonzepten in den verschiedensten Bereichen gesammelt.



Lassen sie uns reden!

 

Ansprechpartner für Industriekunden:

Markus Hillegaart

0355-4945455

Belgrad - Hotel "Old Mill"
 

Historie & DESIGN

Als eines der ersten Designhotels einer Hotelkette in Serbien kommt dem Radisson Blu-Hotel „Old Mill“ in Belgrad eine Vorreiterrolle zu. Die Berliner Architekten von GRAFT stellten sich der Herausforderung der schwierigen historischen Situation in der Belgrader Innenstadt: Neues sollte geschaffen werden, ohne alte Substanzen vollends verschwinden zu lassen. So kam es beim Bau des „Old Mill“ auf eine Melange aus Historie und zeitgenössischem Design an.

Am Standort einer alten Dampfmühle aus dem 19. Jahrhundert, die einen Großteil der Stadt lange Zeit mit Energie versorgte und dann einem Feuer zum Opfer fiel, wurde ein besonderes Vorhaben umgesetzt. Die erhaltenen Grundmauern und historischen Überbleibsel des Gebäudes wurden abgetragen und mit größter Sorgfalt erneut errichtet und in das nun herrschende Gebäudeensemble eingefügt. Im Interieur sollte sich die historische Substanz wiederfinden, ohne einen Eindruck von negativem Konservativismus aufkommen zu lassen.

 

 

MAKING OF:

 

SPIEGEL IN DIE VERGANGENHEIT

Unterstützend zum Design der einzelnen Hotelzimmer, welches einer modernen Linie folgt und die Historie des Gebäudes in der Auswahl der verwendeten Materialien widerspiegelt, wollten wir gemeinsam die Geschichte des Hotels erzählen. Trotz modernstem Look soll dem Besucher bewusst sein, wo er sich befindet. Das „Wann“ allerdings soll vor den Augen des Betrachters verschwimmen. 

Wir zeigen also in einer Art Spiegelung des Hotelzimmers Bestandteile der alten Mühle, als dieses Gebäude noch unerlässlich für die Energiegewinnung der Stadt war. In einer zweiten zeitlichen Ebene wachsen allerdings Bäume und weitere Pflanzen in das Zimmer hinein- ein Hinweis auf die lange Zeit, in der die Alte Mühle als Ruine überwuchert wurde. 

Meinung der Macher

Foto: Pablo Castagnola

"Wir waren von Anfang an von der Frische, Professionalität und der optimistischen Can-Do-Mentalität von S+H begeistert. Mit ihrer Arbeit lassen sich unsere szenografischen Konzepte hervorragend vervollständigen. Wir empfehlen sie daher oft weiter. Strauss & Hillegaart haben uns in der Vergangenheit außerdem sowohl während unserer Gastprofessur an der RWTH Aachen als auch bei unseren aktuellen Biennale Aktivitäten unterstützt. Ihre Bereitschaft, mit ihren Beiträgen auch einen kulturellen Mehrwert zu schaffen, rechnen wir Ihnen hoch an." 

- GRAFT-Gründungspartner: 
Thomas Willemeit, Wolfram Putz, Lars Krückeberg (v.l.n.r.)

 

 

30.000 Streifen

Wir entschieden uns für die Umsetzung der über 240 Wandbilder in den Zimmern und den riesigen Motiven in der Business-Lounge für unser, zum Patent angemeldeten, Rasterbild-Verfahren. Dabei wird per Schablonen-Technik ein Bild auf die vorbereitete Sichtbeton-Wand aufgetragen. Dieses Bild wiederum besteht einzig aus Linien, welche erst mit wachsendem Abstand zur Wand ein Motiv offenbaren. Hintergrund dieses Effekts ist eine Art Überlistung des Hirns, welches meist nur Anhaltspunkte benötigt und fehlende Bildelemente „hinzurechnet“.

Die Vorteile liegen auf der Hand: von Nahem betrachtet bietet sich dem Betrachter ein interessantes, abstraktes Muster. Erst mit etwas Abstand betrachtet erschließt sich das Motiv und somit auch der „Kniff“ des gespiegelten Zimmers. Durch die Wahl der Farbe des Rasterbildes, welche im selben Ton gehalten wurde wie der verwendete feinporige Sichtbeton, wird eine Balance zwischen stilprägenden Element und zeitloser Grafik geschaffen, die nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.



 


Leistungsphasen
Entwurf mit Graft Berlin
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Schabloniertes Rasterbild auf Sichtbeton

Presse
Lausitzer Rundschau

 
Centre Sportif Luxemburg
 

CENTRE SPORTIF LUXEMBURG
Lasuren und Grafik auf Sichtbeton

 

Sichtbeton, Lasur und Grafik
Für diese Schule in Luxemburg haben wir Lasuren und Grafiken auf Sichtbeton aufgetragen. Lasuren sind eine enorme Herausforderung in der Umsetzung, da sie in mehreren Schichten aufgetragen werden und der Kipppunkt zwischen Durchsichtigkeit und Deckung genau stimmen muss.

Grafisches Konzept
Das grafische Konzept von Sabine Heine aus Rotterdam ist eine große Bereicherung für dieses Gebäude. Jede Form der Information und Wegeführung ist direkt auf den Sichtbeton lasiert. Die Gestaltung wirkt nicht nur äußerst sympathisch, sondern ist auch enorm hilfreich für die visuelle Struktur des Gebäudes.

 
 

prozess


Kunde
Centre Sportif Luxemburg

Partner / Design
Sabine Heine

Gebäudetyp
Schulgebäude
Innenraum

Technik
Betonlasuren
Farbmetrik
Schablonengrafik

Arbeitsdauer
15 Werktage

Fläche
200 qm

 
DFB Fußballmuseum in Dortmund
 

"Er macht ihn!! MARIO GÖÖÖÖTZE!!"

Über 34 Millionen Menschen sahen allein im deutschen TV das Siegtor für die Deutsche Nationalmannschaft im WM-Finale 2014. Was für ein großer Moment der deutschen Fußballgeschichte. Einer, der unbedingt für die Ewigkeit festgehalten werden musste. Wir bangten selbst bei diesem großen Moment der deutschen Fußballgeschichte mit und waren daher umso erfreuter über die

Zusammenarbeit mit dem Berliner Architekturbüro Triad Berlin. Im brandneuen Deutschen Fußballmuseum in Dortmund sollte ein spektakuläres Rasterbild aus unserem Hause die Wände zieren. So konnten wir selbst noch einmal die WM-Helden hochleben lassen und die wichtigsten Szenen quasi "in Stein meißeln" (am meisten Spaß machte uns natürlich der enttäuschte Lionel Messi). 

 
 

Technik: Betonlasur und Wandbild

 

1. Beton transparent färben mit Betonlasuren.
Um Beton transparent zu beschichten und die Betonsichtigkeit zu erhalten, stellen wir eigene Lasuren her. Eine Lasur besteht grundsätzlich aus einem transparenten Bindemittel in das Pigmente in trockener oder flüssiger Form eigemischt werden. Je nach Pigment kann die Verteilung variieren.

 
 

2. Gleichmäßiger Auftrag auf den Beton
Lasuren können nur schwer gleichmäßig aufgetragen werden. Das Ergebnis ist meist ein fleckiger Effekt. Selbst wenn dieser gewünscht ist, ist es schwer das Endergebnis zu kontrollieren. 

3. Viele Arbeitsgänge
Wir lösen dieses Problem durch die hohe Transparenz der Lasur. Das hat zur Folge, dass der Beton bis zu 10 mal beschichtet werden muss. Das klingt erstmal verrückt, jedoch ist dadurch eine sehr feine Nuancierung möglich.

 
 

4. Erfolgskontrolle
Jeder Arbeitsgang kann komplett deckend aufgetragen werden und färbt den Beton nur sehr leicht. Die endgültige Deckung kann nach jedem Anstrich begutachtet werden. Mit Hilfe eines Spektralphotometers können wir die Helligkeit und die Zielfarbe messen und die Differenz bestimmen.

 
 

Betonlasur, Markus Hillegaart, Lionel Messi ;-)!


Kunde:      
Deutsches Fußballmuseum

Partner:
Triad Berlin

Fotos:
Strauss & Hillegaart GmbH

Fotos der WM:
DFB Fußballmuseum

Leistungsphasen:
Entwurf mit Triad Berlin,
Ausführungsplanung,
Ausführung vor Ort

Technik:
Schabloniertes Rasterbild
Betonlasur in Acryl
Übertragung mit Acrylfarbe auf Sichtbeton

 

Expo 2000

32.000 Zeichen gesetzt

Das internationale Medienunternehmen Bertelsmann präsentierte sich auf der EXPO 2000 mit einem eigenen Pavillon. Wir wurden beauftragt die Hausflure dieses Pavillons typographisch zu gestalten. Mit dem Abschluss dieser Arbeit

waren rund32.000 Schriftzeichen mit handelsüblicher Wandfarbe angebracht. Über eine Million Besucher konnten der Gestaltung nichts anhaben. Ein Grund mehr, sich für echte Farbgestaltungen am Bau zu entscheiden.


Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Putz & Holz

Objekt
Ausstellung
Pavillon-Bau

 
Flensburg klettert!
 

Strippenzieher im Norden

An einer der Hauptverkehrsachsen in Flensburg hangeln junge Menschen an der Fassade eines Wohnhauses. Diese täuschend echte Illusion wurde mit viel Feinarbeit so konstruiert, dass man aus allen Blickwinkeln das Gefühl hat, es würde sich um eine echte Szenerie handeln. Natürlich wird dem Betrachter klar, dass dies nicht wirklich möglich sein kann. So sieht man an dieser Kreuzung immer wieder ein überraschtes Lächeln bei den Passanten. 

Update:
Leider fiel das Gebäude kurz nach seiner Fertigstellung einem Dachstuhlbrand zum Opfer und musste gänzlich abgerissen werden. Doch die "Kletterer" wurden gerettet! Als großformatige Fotografien schmücken sie heute den neu gestalteten Hinterhof. 


Kunde
Selbsthilfe-Bauverein e.G. 

Fotos
Strauss und Hillegaart GmbH

Kategorie
Farbkonzept
Klassische Malerei

Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf WDVS

Objekt
städtisches Mietshaus, Aussenfassade

 
Florapark Magdeburg

FLOWER POWER !
ÜBER DIE UMGESTALTUNG
VON SHOPPING CENTERN

 

Umgestaltung von Shopping-Malls
Auch Einkaufstempel kommen in die Jahre und schreien nach neuen gestalterischen Ideen. Was macht man zum Beispiel mit riesigen weißen Wandflächen? Wie findet man neue Themen für altbekannte Orte und schafft neue Erlebnisse für die Kunden?

Grafiken an den Wänden
Die für den Florapark entwickelten Blumenmotive ziehen sich variantenreich durch alle öffentlichen Bereiche des Centers und sorgen in unterschiedlichen Färbungen für neue Zonen des Wohlbefindens.

 
 

Umgestaltung mit Farbe
Dier einfachste Lösung um neue Eindrücke in bekannten Umgebungen zu schaffen ist das streichen von neuen Farbtönen. Dazu entwickeln wir entsprechende Farbkonzepte mit denen alle Flächen geschichtet werden können. Durch einen modularen Aufbau können auch unvorhersehbare Details mit eingebunden werden.

Was machen mit sinnlosen Flächen?
Für das Einkaufserlebnis sind alle Aspekte einer guten Atmosphäre entscheidend. Alle sichtbaren Bereiche sind daher in einem Gestaltungskonzept zu berücksichtigen und wichtig. Mit unseren Wandgrafiken kann jede Wand oder Decke gestaltet werden und ehemals sinnlos wirkende Bereiche kommen positiv zur Geltung.

 
 

Die Ausführung vor Ort
Wände & Decken mit Grafiken bemalen

 
 

Wandmalerei bei vollem Betrieb
Unsere Arbeit ist Handwerk und Handwerk braucht Zeit. Zeit die gerade bei der Sanierung von Shopping-Malls oft fehlt. Unsere Teams arbeiten Tag und Nacht um auch kritische Projektpläne zu meistern. Abschnitt für Abschnitt arbeiten wir uns vor und hinterlassen farbige Spuren und neue Atmosphären.

Schablonen & Farben
Wir produzieren riesige Schablonen, die wie große Puzzles vor Ort aufgetragen werden. Die Motive werden dann mit dem jeweiligen Farbprodukt gefüllt. Dadurch ist es möglich auf Untergründen wie Putz, Metall, Stein oder Holz die gleichen Grafiken aufzubringen. Jedes auftretende Problem kann individuell gelöst werden.

 

Kunde
Flora-Park Magdeburg

Fotos
Strauss und Hillegaart GmbH

Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Trockenbau

Objekt
Shopping-Mall

Team
Markus Hillegaart
Thomas Strauss
Dirk Hiekel
Michael Herrmann
Alexander Lehmann
Philipp Kast

 
Früher war hier auch viel los

Die Milch machts....


Die ehemalige Molkerei der Stadt Guben ist heute eine Filiale der Volksbank. Unserem Kunden war es sehr wichtig, den historischen Zusammenhang des Gebäudes zu symbolisieren und als Wandmalerei visuell erlebbar zu machen. Die Menschen in der Umgebung erinnern sich gern an diese Zeit und können nun in die Vergangenheit schauen. 


Kunde:      VR Bank Guben

Grün im Klinikum
 

Küche im Grünen / Küche in Grün

Zumindest in einem sind sich Patient und Mediziner einig: Zur Genesung gehört auch das Wohlbefinden. So sollte der Patient eine möglichst angenehme Umgebung genießen können. Ein Krankenhaus gehört häufig nicht zu den Umgebungen, in denen man sich wohlfühlt. Der Medizin-Konzern Vivantes

geht hier einen anderen Weg. Mit großem Aufwand werden Bau- und Gestaltungsvorhaben umgesetzt, die die Genesung der Patienten fördern sollen. Mit der "Grünen Kantine" im Vivantes Klinikum in Berlin Friedrichshain sind wir nun auch Teil dieses Prozesses. 

Zurücktreten bitte!

Die vormals recht schmucklose und unpersönliche Kantine sollte ein Ort der Erholung sein und jeden Gast vergessen lassen, dass er oder sie sich in einem Krankenhaus befindet. Zudem sollte die neue Ausrichtung der Küche auf hochwertige Bio-Nahrung wiedergespiegelt werden. Wir entschieden uns für das Motiv einer Makro-Aufnahme einer Sommerwiese. Unterstützt von kräftigen Grüntönen fühlt man sich regelrecht auf Ameisengröße geschrumpft. Mit unserem speziellen Rasterbild-Verfahren konnten wir die Wiese als fotorealistisches Motiv auf Wände und Interieur auftragen. 

Dieses hat mehrere Vorteile: Mit nur einer Farbe kann man unterschiedlichste Tonwertschattierungen erzeugen, was die Ausführung sehr viel weniger aufwendig macht. Zudem ergibt sich der Effekt, dass sich das Motiv, von nahem betrachtet, kaum erkennen lässt. Vielmehr verschwimmt es vor den Augen des (nahen) Betrachters und kann so in den Hintergrund treten. Das ist unerlässlich für bspw. Arbeitsplätze oder Ausstellungen. Erst mit steigendem Abstand "entsteht" das Bild vor den Augen des Betrachters, was zu einem Wow!-Effekt führt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.  


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung am Objekt

Technik
Rasterbilder / Liniengrafik auf Gipskarton und Möbeloberflächen

 

 
Hilfe! Putzpiraten & ZAHNIBALEN!!!!

Langeweile und Angst? Och, nöö!!!

Jeder erinnert sich an die Zahnarztbesuche seiner Kindheit: unpersönliche und laaaaaangweilige Wartezimmer. Untätigkeit mischte sich mit Angst vor dem Bohrer, der im schlimmsten Fall auch überall in der Praxis zu hören war. Ein Ort, den man mit Angst und Schmerz verbindet. Kurzum: das Vorzimmer zur Hölle für jedes Kind. Die Profis des Architekturbüros Graft wollten den Kindern einen Besuch beim

Zahnarzt nicht nur so erträglich wie möglich gestalten,sie wollten den Zahnarztbesuch zu einem Abenteuer machen. Im Ausbau der Zahnklinik KU64 gestalteten sie eine Abenteuerlandschaft, die jedes Wartezimmer in den Schatten stellt. Selbst beim x-ten Besuch gibt es hier immer neue Dinge und dank unserer Wand-, Boden- und Deckengestaltung auch immer neue Geschichten zu entdecken.

 

 

Gemeinsam gegen die Zahnteufel!

Mit dem Comic-Künstler Christoph Engelhardt aka Kong entwarfen wir ein wahnwitziges Szenario aus über 200 „Putzpiraten“ und „Zahnibalen“, die auf den Flächen der Klinik den Kampf gegen alles Unangenehme aufnehmen, was Kinder mit einem Zahnarztbesuch verbinden. Auf Boden, Decke und Wänden tummeln

sich Figuren wie der „Rocket Man“, der zu einem Besuch ins Weltall aufbricht oder der Tubensurfer, der sich rasend schnell auf einer Zahnpastatube fortbewegt (Yay!). Gemeinsam mit ihren kleinen Helden können die kleinen Patienten nun gegen Karies und den bösen Bohrer vorgehen.

 


Putzpiraten unbesiegbar machen!

In einem ersten Schritt wurden die Ideen und Skizzen des Künstlers Christoph Engelhard digital umgesetzt und in 3D-Renderings anschaulich geplant. Die Zeichnungen wurden anschließend mittels einer speziellen Schablonentechnik und zum Teil per Hand auf die Oberflächen aufgetragen. Danach galt es dann mit

 

komplexer Bauchemie eine haltbare und abnutzungsbeständige Oberfläche zu schaffen. Hier standen uns die Experten von BASF, Sto und AB-Polymerchemie zur Verfügung. Bis heute nehmen die Figuren den Berliner Zahnlückenträgern die Angst vorm Onkel Doktor.


hat Gar nicht gebohrt!

Die Kinder sind einfach begeistert von den Putzpiraten! Mit der durchdachten Architektur des Wartezimmers aus dem Hause GRAFT und der bunten und lustigen Gestaltung fast aller Oberflächen durch Strauss und Hillegaart kommt jedes Kind angstfrei und entspannt zu uns in die Behandlungsräume. Die Kids lieben das Toben zwischen den Grafiken und entdecken bei jedem Besuch eine neue Geschichte auf Boden, Wand und Decke.
— Dr. Ziegler / Inhaber

Leistungsphasen
Entwurf mit Graft
Ausführungsplanung
Ausführung am Objekt

Technik
Polyurethan-Farbe auf Gipskarton und Estrich

Presse
Tagesspiegel

Hotelprojekt Tokyo - Holzfassade?

Für Brad Pitt?!

Im Zuge der Planung für ein Appartementhaus im Herzen Tokios entwickelten wir gestalterische Lösungen für die Glasfassaden. Grundidee des Kunden war, das Gebäude als metaphorische Antwort auf die Roppongi Hills zu inszenieren.

Die von uns entworfene Glasgestaltung soll dieser Philosophie folgen, gleichsam aber auch für eine ebenso optimale als auch effektvolle Beschattung der Innenräume sorgen. Der Entwurf entstand für das renommierte Architekturbüro Graft aus Berlin und ja, für Brad Pitt.


Kunde(n)      
Brad Pitt & Graft

Partner
Graft

Renderings
T. Strauss

Kategorie
Entwurf, Konzept

Leistungsphasen
Entwurf mit Graft

Technik
3D Rendering

Objekt
Wohngebäude, Appartement- Haus