Einträge in 01: Innenräume
Volkswagen -Gläserne Manufaktur

Die gläserne Manufaktur

Der in weiß gehaltene Präsentationsraum bildet den Abschluss der Führung durch die Gläserne Manufaktur in Dresden. Die dynamische Inszenierung der Ausstellung durch geschwungene Wände wird durch die dezenten farbigen Linien an den Wänden verstärkt. So kann Geschwindigkeit in einem doch ruhenden Raum erfahrbar werden, wie „vorbeiziehende Landschaften“ bei einer Autofahrt. Weißer Glanzlack auf matt-weißem Untergrund geben dem Phaeton im Sonderausstellungsbereich einen poetischen Rahmen: elegant, edel, raffiniert im Detail – Assoziationen, die sich unweigerlich auf die Marke Volkswagen übertragen lassen.

 
 

Sieht einfacher aus als es gemacht ist...

Wie so häufig in unserer Branche sind es die dezenten und fast unspektakulären Dinge, die herausfordern. So sind im Phaeton- Pavillon die Wände, wie auf Foto 4 gut zu sehen, nicht nur gewölbt sondern auch geneigt. So musste die Glanzlack- Beschriftung genauestens in einem 3D-Programm vorbereitet werden um später nicht verzerrt oder gar unlesbar an der Wand zu stehen. Wir haben mit diesem Projekt und vielen weiteren sehr viel Erfahrung in der Beschriftung und Gestaltung von, in allen drei Achsen geneigten, geformten und gewölbten, Oberflächen gesammelt, dass wir mit Fug und Recht behaupten können fast jede Fassade lesbar "bedrucken" zu können. 

 

Projekt 142

Kunde
    
Volkswagen AG

Partner  
Triad Berlin

Fotos
Thomas Strauss

Kategorie
Fassadenbeschriftung

Leistungsphasen
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Trockenbau

Objekt
Messebau, Shop, Ausstellung

VW - Drehwurm

Mobilität erleben

Die Autostadt schuf mit dem MobiVersum eine Welt, die für Erwachsene eine Reise zum „inneren Kind“ und für Kinder eine spannende und lehrreiche Erfahrung bietet. Der Besucher erlebt eine Abfolge von Raumsequenzen, in denen faszinierende Inszenierungen Aspekte vonMobilität und Zeit erlebbar machen.

Wand- und Deckenflächen wurden mit Farbe gestaltet. Die besondere Herausforderung lag darin, die Fußböden mit der Wandbemalung exakt zu verbinden, womit es gelungen ist, den Baukörper seiner Ursprünglichkeit zu entfremden und andersartige, lebendige Orte zu schaffen.

Wandelbare Grafik

Für die Raumsequenz "Zeitlupe" kam zum ersten Mal eine Rastergrafik zum Einsatz. Punkte in verschiedenen Größen bilden im Raum schwebende Wolkenbilder, die sich auch auf dem Boden fortsetzen. Der Besucher hat also den Eindruck "im" Himmel zu stehen. Hier kommt zum ersten Mal das Konzept des sich verändernden Wandbildes zum Tragen: Die Grafik erschließt sich in ihrem Gesamtbild erst aus einer gewissen Distanz zum Betrachter. Tritt dieser aber näher an die entsprechende Fassade heran (in diesem Fall um sich die installierten Ausstellungsstücke anzusehen), verliert das Bild seine ursprüngliche Erkennbarkeit und wird zu einem diffusen Muster, welches die Wand schmückt, aber den

Betrachter nicht ablenkt (genauer wird das hier erklärt). Für die Umsetzung der Entwürfe und Ideen Architekturbüros mussten wir uns verschiedenen Herausforderungen stellen. Besonders die Gesundheit der zumeist jungen Besucher lag uns am Herzen. Mit unserem verlässlichen Partner Brillux fanden wir schnell die Produkte, die hier den vorgegebenen und selbst gesteckten Anforderungen entsprechen: Langlebigkeit und frei von Schadstoffen. Zudem musste das gesamte Projekt während der normalen Nutzung des KonzernForums umgesetzt werden. Wir arbeiteten also während der Nachtstunden in der Autostadt. 


Leistungsphasen
Entwurf
Ausführungsplanung
Ausführung vor Ort

Technik
Acrylfarbe auf Gipskarton, Beton, Möbeloberfläche

Objekt
Showroom
Ausstellung
Museum

 
Wow: ist das 3D?

Monochrome Verwirrung

Ganz im Sinne von „Kreative Raumgestaltung braucht mehr als Farbe“ sind wir von Brillux beauftragt worden, einen Entwurf für das Artrium des neuen Hauptgebäudes in Münster zu konzipieren. Allein aus der Farbe des Innenraums entwickelten wir eine Gestaltung mit 3-D-Effekt, die perfekt die Illusion eines

überschäumenden Raumes schafft, die den tatsächlichen Raum scheinbar fortführt. Diffuse Balken aus Wänden und Decken nehmen Raum ein, wo keiner mehr ist und schaffen Raum, wo es längst nicht mehr weiter geht. Hier wird das technisch Mögliche mit fiktionalen Spekulationen angereichert.


Kunde    
Brillux Münster

Renderings
T. Strauss